Sonntag, 18. Januar 2026

Wackere neue Welt

The natural world is a world of war; the natural man is a warrior; 
the natural law is tooth and claw. All else is error.


Morgen kommt Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa, aka. Dscholani, nach Berlin und trifft sich dort mit dem BRD Statthalter Friedrich Merz.
Bereits im November hatte Bundeskanzler Friedrich Merz Syriens Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa nach Deutschland eingeladen. Jetzt gibt es einen Termin.

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa kommt am kommenden Montag zu einem zweitägigen Besuch nach Deutschland. Am Dienstag trifft er Bundeskanzler Friedrich Merz und nimmt an einem Runden Tisch mit Unternehmern, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und Außenminister Johann Wadephul teil, wie der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille mitteilte.
- Deutsche Welle

Und ich finde das eine richtig gute Sache. Allah ist mit den Standhaften!

Dscholani hat gezeigt, dass der Zustand der Welt eben der von Warlords, Kartellen, Fanatikern und Abenteurern ist. Und verglichen mit dem Assad Regime ist HTS die weniger schlechte Wahl. Es ist also völlig angebracht diplomatische Beziehungen mit dem neuen syrischen Staat zu normalisieren, allein schon deshalb weil man die in der BRD illegal eingereisten Syrer so, selbst nach den Legalistiken der BRD, wieder abschieben kann. Außerdem finde ich die Idee lustig, dass sich irgendein Ölauge, welches sich als Syrer nur ausgegeben hat, dann ist einer post-Bürgerkriegsgesellschaft wiederfindet.
Die selbe diplomatische Vorgehensweise ist auch gegenüber dem Emirat von Afghanistan angebracht.

Im Falle von Letzterem hat die BRD lediglich gezeigt, dass sie selbst gegen die Taliban verliert, weil sie sich weigert Aufständische zu bekämpfen wie deutsche Streitkräfte in der Vergangenheit aufständische Bekämpft und Gebiete befriedet haben. Dscholani und die HTS dagegen zeigen, dass man gewinnt, wenn man sich nicht selbst durch liberale fake und gaye Sensibilitäten behindert. So wie es die Rechten tun.

Wer erinnert sich noch an den Joker Trump?


"The world is a mess, the world is as angry as it gets blablabla, hardnosed Realpolitik und so"

Und was ist von dieser kaltschnäuzigen Perspektive übrig geblieben? Tariffs. Dumme Zollstreite die allesamt illegal sind und von jedem einzelnen Unternehmen an den amerikanischen Konsumenten weitergegeben und bei der Handelskammer wieder eingeklagt werden.

Trump ist lediglich ein Bully der einen auf dick macht, doch der am Ende vollständig auf die Passivität der liberalen Ordnung angewiesen ist die er angeblich so verachtet. Jeder Schulhof Bully der anderen Kindern das Lunch Money abnimmt setzt letztendlich darauf, dass dieses Money weiterhin den Wert einer Währung hat, und dass ihm keines der anderen Kinder einen angenagten Stift in den Bauch sticht. Und wie jeder Bully liebt er Kriegshandlungen, doch fürchtet den Krieg selbst. Er redet groß daher von wegen er würde alle diese Kriege beenden, doch am Ende marschieren die Armeen weiter. während Trump und seine Crime Familie nur danach schauen wie sie noch einen Dollar aus der Situation machen können. 

Anstatt amerikanische Macht zu demonstrieren schickt Trump seinen Immobilienmakler Kumpel durch die Welt, den ahnungslosen Witkoff, immer gefolgt von Trumps Schwiegersohn Jared Kuschner, ebenfalls Spross einer New Yorker Crime Familie. Benito Mussolini ernannte ebenfalls seinen Schwiegersohn zum Außenminister, Graf Galeazzo Ciano, bis er ihn hinrichten ließ. Es ist möglich das Kuschner ebenfalls vom Ziel von Trumps dementen Ausbrüchen wird, wenn dieser nicht die realitätsfremden Wunschergebnisse liefert.

Venezuela zeigt bereits die Grenzen der amerikanischen Kanonenbootpolitik nicht weil sie unfähig ist die venezolanischen Streitkräfte zu überwältigen, sondern weil keiner die Beute haben will.
Trump says he might keep Exxon out of Venezuela after CEO called it 'uninvestable'
- Reuters

Venezuela kann in Anarchie verfallen in welcher Gangs und Kriegshaufen ein paar Straßenzüge kontrollieren und die Ölforderung unmöglich ist. So eine Gesellschaft hat keine Verwendung für Trump Golfkurse, Hotels, Uhren und Memecoins.


Währenddessen in der Bundesrepublik ist es ausgerechnet die China Bankerin die transaktionelle Dynamiken nicht begreift.

Republikaner bezeichnet Weidel-Kritik an Trump als „einfach dumm“
Der Vorsitzende der Republicans Overseas, George Weinberg, bezeichnet im Interview mit WELT TV, die jüngste Kritik von AfD-Chefin Alice Weidel an US-Präsident Donald Trump als „einfach dumm“. Weinberg sieht das Verhältnis zwischen der MAGA-Bewegung und der AfD nachhaltig zerrüttet.
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Am Dienstag hatte AfD-Chefin Alice Weidel erklärt, Trump hätte mit seiner Militäroperation und Verhaftung des Venezuela-Diktators Nicolás Maduro „gegen ein elementares Wahlversprechen verstoßen, und zwar, sich nicht in andere Staaten einzumischen.“

Auch dass die Verhältnisse „zwischen den USA und zwischen Deutschland und der Administration nicht in allen Bereichen im Moment sehr übereinstimmend sind“. 
- Cuckold Fetisch Magazin WELT

Trump bricht ständig irgendwelche Wahlversprechen, weil Wahlversprechen nur etwas für Trottel sind. Doch ausgerechnet bei Maduro muss sie etwas davon quatschen, dass der Leviatan sich nicht in die Angelegenheiten anderer Staaten einmischen soll, sofern man Venezuela überhaupt noch als Staat bezeichnen kann.
Liegt es daran, dass sie immer noch Beziehungen mit Rotchina unterhält, und Rotchina Venezuela für seine Ressourcen kontrollieren will, oder liegt es daran, dass AfD Boomer wirklich diesen "Mein Bauch gehört mir" für Staaten Schwachsinn glauben, weil ihr Hobbit Haus Nationalismus nur in einer Welt funktionieren kann, in der sich irgendwie jeder an das Nichtaggressionsprinzip hält. Die ressourcenarme Exportnation Deutschland ist in einer multipolaren Welt genau so aufgeschmissen wie in der Welt von 1914. Und diese Leute sind nicht bereit für die Welt von 1914 und sie werden es auch nicht mehr lernen.

Erst hat Weidel sich vor Elon zum Clown gemacht und jetzt macht sich Machado vor Trump zum Clown. Beide werden am Ende gar nichts davon haben und auch nichts daraus lernen. Man kann solche Äußerungen auch nicht als Wahlkampfgelaber abtun, da sie eine Basis legitimiert, die für die wackere neue Welt schlicht lebensunfit ist. Eine solche Basis bildet keine Gegenelite die den Staat übernehmen kann, sondern bietet lediglich ein paar Gescheiterte die dies als Mittel zur Selbstbereicherung sehen. Diplomaten sind reduziert auf die Rolle der Laufburschen für Kolonialwarenhändler und Bestechungsschema.

Weiterhin fällt die Partei auf mit ihrem eingewachsenem Liberalismus, dummen Slogans wie "Verhandlungen statt Sanktionen" und Empörungen darüber wie man eben Taliban Gesandte und Dscholani in Berlin empfangen kann. Die Rechten sind eben die letzten Menschen, motiviert von der Risikoaversion alter Weiber und nicht dem Abenteuer Räuber und Eroberer zu sein. 
Von Dscholani lernen heißt Siegen lernen.



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