Dienstag, 24. Februar 2026

Taco Offensive

Traigo quinientos soldados para la guerra


Der Bodycount nach dem CJNG Spergout vom 22sten auf den 23sten Februar liegt bisher bei 61, darunter 25 Nationalgardisten. Ich vermute dass in den nächsten Tagen allerdings noch weitere Leichen gefunden werden. Ich hatte allerdings etwas mehr erwartet wenn das brutalste, mächtigste Kartell Mexikos apeshit geht. 


Ich hatte eher nihilistische Terrorakte erwartet, doch es wurden hauptsächlich sichtbare Institutionen des mexikanischen Staates angegriffen. Ein paar regionale Regierungsgebäude und eben Patrouillen der Nationalgarde und einer ihrer Stützpunkte mit Sprengkörpern. Entgegen anfänglicher Behauptungen ging das New Generation Kartell nicht gezielt auf die Suche nach Amerikanern um diese als Geiseln zu nehmen. Und so tragisch der Tod von Zivilisten auch sein mag, der Chef der mexikanischen Nationalgarde bei der Pressekonferenz sichtlich emotional wurde, so ist der Verlust im Kontext eines Landes mit über 132 Millionen Einwohnern zu sehen. Für die Ukraine, auch wenn diese sich mit Angaben zu Verlusten zurückhält, sind 61 Tote, zählen wir die Sicarios mal zu der Gesamtbevölkerung hinzu, ein schlechter Tag. 

Es gibt auch einen Einblick wie Mexiko den Drogenkrieg seit 2006 so lange als Status Quo aushält, denn eine Nation mit Geburtenrate über der Reproduktion kann über 40.000 Tote seit 2006 leichter verkraften als eine die aus der Substanz stirbt. Dazu kommt, dass die kollektive Erinnerung an den mexikanischen Bürgerkrieg 1910 bis 1920 noch da ist, bei welchem über 10% der damaligen Bevölkerung von 15 Millionen getötet wurden, oft in eine Art und Weise die der heutigen Kartellgewalt nicht nachsteht.

In dieser Zeit war das Operationsmuster der Revolutionäre und der Marodeure welche die Uniformen der Regierung trugen sehr ähnlich den heutigen Kartellen, speziell dem CJNG; man rollt in eine Kleinstadt ein, schießt alles zusammen, entführt die Jungs um sie zu rekrutieren, vergewaltigt die Mädchen, stiehlt alles was sich zu stehlen lohnt und brennt den Rest nieder. Während bspw. die Zetas noch gezielt demonstrative Gewalt als Shock and Awe Taktik verwendet haben um ihre Kontrolle zu etablieren benutzt CJNG Gewalt zum Zweck der Gewalt selbst. Verdächtig oft geschieht die Gewalt auch dort wo Bodenschätze gefunden werden, mit dem Resultat dass die ansässige Bevölkerung gezielt vertrieben wird.

Was die Reaktion von CJNG angeht folgte auf die Todesmeldung von Mencho allerdings keine Tet Offensive und ein Eindringen in die US Botschaft, sondern aller erreichbaren Sicarios griffen zu den Waffen welche sie gerade hatten und starteten zur freien Jagd. Es war ein eher ein überschaubarer Road War, gebunden an die bestehende Straßennetzwerk und die insgesamt 252 bestätigten "Narco Blockaden" dieser Straßen dienten eher der Ablenkung der Behörden als wirklicher Blockade, auch wenn diese von wechselnder Qualität waren. Ein paar Attacken mit Roadside IEDs lassen auch darauf schließen, dass durch Blockaden die Bewegungen der Sicherheitskräfte in Hinterhalte gesteuert werden sollten.






Wenn die Kartellsoldaten nicht gerade aus dem Hinterhalt zuschlagen können, die Mehrzahl aller Feuerkämpfe beginnt mit einem Hinterhalt, dann verlieren sie gegen das Militär, oder jede andere besser organisierte Paramilitärische Formation, denn Sicarios sind kein richtiges Infanterieelement, sondern eben Hitmen für Kriminelle. Kein Kartell wird noch mal den Fehler des Golf Kartells wiederholen und einen richtig professionellen bewaffneten Arm unterhalten, nur damit dieser sich dann gegen die Geschäftsseite des Kartells stellt, weil sie die Waffen, Ausrüstung und überlegenen Taktiken haben. 
Für mich sehen die bisherigen Bilder getöteter Sicarios nicht so aus, als hätten die irgendwelche Fähigkeiten von Feuer und Bewegung gezeigt und auch die drei Corpuse vor dem weißen PKW haben wohl versucht hinter dem Motorblock in Deckung zu gehen anstatt den Kontakt mit der Polizei abzubrechen. Deren Waffe ist Terror und Chaos.


In dem Sinne gibt die Gewaltwelle zumindest ein Testszenario für ein hollywoodhaftes SHTF Szenario von wegen das ganze Land bricht spontan in Chaos aus. Amerikanische Touristen streamen aus ihren Hotelzimmern wie gerade sie betroffen sind, weil der Room Service nicht kommt und sie sich seit fünfzehn Minuten nichts in die fette Quetsche geschoben haben.

Oxxo has fallen.

Und der Boomer Trash looted.

Ich finde es hat auch einen gewissen komödiantischen Wert, dass Mencho, genau wie Chapo, geschnappt wurde, weil er so ein Coomer war. El Chapo ist von der DEA und den mexikanischen Behörden ausfindig gemacht worden, weil er sich ständig Nutten hat bringen lassen und seine Geliebte ihm dann auch noch pornografisches Material mitgebracht hat. Als der linke Hollywood Jude Sean Penn El Chapo in seinem Versteck besuchte, vermittelt durch eine mexikanische Telenovela Schauspielerin welche Chapo einfach nur ficken wollte, war der Ort bereits von der Marina umstellt die ready to roll waren und die Aktion nur beendet wurde, weil man nicht riskieren wollte Sean Penn seinen fetten Judenzinken aus einer dummen Visage zu ballern.
Doch Mencho hatte keinen Sean Penn als Schutzschild und so wurde er wohl in seiner Gooncave umstellt und durchlöchert. Was ist es mit diesen Typen dass die Macht und Geld haben und dann ständig cooooomen müssen, was ihnen die Freiheit und das Leben kostet. Irgendwo gibt es ein Paralleluniversum in welchem Chapo noch frei und Mencho noch am Leben sind weil die sich mit einer Real Doll oder Pocket Pussy zufrieden gegeben haben.


Die Gewaltwelle war mehr als das was während und nach der Festnahme von Chapos Sohn Ovidio Guzmán 2019 und 2023 losbrach, und obwohl mehrere hundert und später mehrere tausend Kartellsoldaten mobilisiert wurden waren die Verluste höchstens im mittleren zweistelligen Bereich. Das Töten findet in Mexiko nicht auf dem Schlachtfeld statt, sondern bei Überfällen, wie in den allermeisten Dauerkonflikten, in welchen die Konfliktparteien quasi Tür an Tür leben.

Ich denke nicht, dass die Gewalt sich auf absehbare Zeit so wiederholen wird, da das Kartell zu viele Ressourcen verbraucht und Exponiert hat. Wie nach der Tet Offensive haben sich zu viele Operateure enttarnt und werden anschließend von Special Forces in Operation Phoenix gejagt und liquidiert. Es ist nicht nur der Druck aus Washington und die Gefangennahme von Venezuelas Präsident Maduro welche Mexikos Regierung unter Zugzwang setzt, denn den hat sie unter der ersten Trump Amtszeit auch nicht gespürt, sondern Mexiko allgemein hat den Kanal wohl ziemlich voll von diesem Narco Kitsch. Egal wie viel Geld die Kartelle auch haben, die Möglichkeit damit Ressourcen zu mobilisieren sind eingeschränkt. Jeder General den sie bestechen kann sich das Geld einstecken, wie Cienfuegos, und dann entscheiden die Trafficantes trotzdem zu töten mit der Firepower von Miniguns an Hubschraubern.

Es wird sich zeigen ob das New Generation Kartell den Tod seines Colonel Kurtz Godfathers überlebt, das sind gleich zwei Marlon Brando Referenzen, oder wie das Sinaloa Kartell zersplittert, sich gegenseitig bekämpft und dann, wie Los Chapitos sich mit CJNG verbündet haben, sich mit dem nächsten Monster zusammentut.

Nichts von dem wäre halb so wild wenn Amerika sich nicht lamisolverstrecktes Dieselpulver in die Nase ziehen, Fentanyl spritzen und psychodelische Einläufe machen wüsste während illegale Indentured Sklaven Hühner schlachten für Chicken Tendies. Sie mögen Sklaven und Drogen, eine echte Jeffersonian Democracy. Das ist mein Social Commentary. No, it's not fucking safe.




8 Kommentare:

  1. >Ich finde es hat auch einen gewissen komödiantischen Wert, dass Mencho, genau wie Chapo, geschnappt wurde, weil er so ein Coomer war.

    Ja, es ist echt bizarr wie Männer mit Macht und Geld mit einem Bein im Knast möglichst viele Schlampen ficken wollen in ihrer Lebenszeit. Ein unerklärbares Mysterium.

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    1. Na was sollen sie denn auch sonst machen. Familie haben die ja meistens schon und im Versteck nützten dir auch die Yacht oder der Fuhrpark nix. Und jeden Tag die gleichen Hackfressen geht einem ja irgendwann auch auf den Sack. Ich würde das genauso machen.

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  2. https://nypost.com/2026/02/24/world-news/onlyfans-model-denies-shes-girlfriend-who-led-cops-to-el-mencho-after-ai-pic-showed-them-together/

    woukl.

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    1. Ich would da nicht mal meinen Stiefel reinstecken.
      Zumindest schreiben die Onlyfans, was das medienmöglichste an "Hure" zu sein scheint und "Influencer" mittlerweile das Synonym dafür ist. Mätressen, Kurtisanen, "Instagram Model".

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  3. „Gooner“…kommst du jetzt auch mit diesen dummen begriffen daher

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  4. Fentanyl wird auch nur konsumiert, weil es kein Heroin zu kaufen gibt, und Heroin würde nur deshalb gespritzt werden, weil Opium nicht verfügbar ist. Prohibition ist der Boden auf dem das alles gedeiht.

    Wobei es schon geil wäre, wenn die Kartelle anstatt ihres Chimpouts mal bisschen planmäßiger vorgehen würden. Gut, sie verlieren einen direkten Kampf mit einem Gegner, der Kriegsmaterial und Hubschrauber mit zur Verfügung hat. Dann kämpft man halt nicht direkt. Der Staat besteht zum größten Teil aus faulen, feigen, fetten, und risikoaversen Leuten, die ne ruhige Kugel schieben wollen, und die verlieren den Kampf mit bewaffneten Psychos. Diese Leute sind das Fachpersonal, auf dem das alles aufbaut, und die sind zusammen mit ihren Familien die denkbar weichsten Ziele, die zudem noch so zahlreich vorhanden sind, dass man nicht alle diese Ziele schützen kann.

    Naja. Vielleicht wirds ja mal was.

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