Am 15. März wurde Gaius Julius Caesar im Senat erstochen. Caesar hat römische Gesetze gebrochen, einen gesetzeswidrigen Krieg in den römischen Provinzen Galliens aus persönlichen, finanziellen Motiven angezettelt, die römische Ökonomie ruiniert indem er aus diesem Krieg Sklaven nach Rom brachte mit denen kein römischer Arbeiter konkurrieren konnte, seine bewaffnete Legion nach Rom selbst verlegt und versucht sich selbst zum König zu machen, unter anderem dadurch, dass er wohl versuchte eine Nachfahrin Alexanders zu heiraten, eine Landfremde.
Die Plebs liebten Caesar. Caesar versprach ihnen alle möglichen Reformen und legte sich zunehmend mit der römischen Oligarchie an. Seine Mörder, die Senatoren, waren Landbesitzer, Sklavenhändler und Kredithaie. Bei allem was Caesar getan hat war er keine Marionette der Reichen und Lobbyinteressen. Sobald die Massen in Rom von Caesars tot erfuhren machten sie Jagd auf tatsächliche und angebliche Verschwörer. Die Verschwörer selbst waren dabei schlecht organisiert, da sie wohl annahmen, weil sie selbst das römische Establishment seien würde die Tötung von Julius Caesar lediglich den Status Quo wieder herstellen. Brutus versucht eine Ansprache zu halten und wird ignoriert und Beiseite gedrängt. Die Folge sind mehrere römische Bürgerkriege und die Ernennung des Augustus zum quasi Imperator einer neuen Monokratie. Der Ausnahmezustand als Dauerzustand.
In den USA ist der National Knife Day der 24. August, doch ich plädiere dafür ihn in Deutschland für den 15. März festzulegen. Nicht deswegen weil das Messer als das älteste Werkzeug der Menschheit so einen signifikanten Stellenwert hat, sondern weil es ebenso wichtig ist sich daran zu erinnern, dass man Jeden stechen und erstechen kann. Jeden Zweibeiner kann man gutten. Jeder Tyrann blutet.
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