Videospiele sind Dreck Teil IV
Eigentlich ist es eine absurde Situation, dass Videospiele nur ein weiterer Bereich im Leben sind der Arbeitsanreiz schaffen soll. Arbeitsanreiz nicht in dem Sinne, dass es Kapitaleinsatz braucht um überhaupt diese Spiele zu spielen, wie einen PC, Konsole, dass das Spiel selbst erworben werden muss, sondern dass das Spiel selbst Arbeitsanreiz beinhaltet. Nicht das Spiel selbst als reine Ablenkung, sondern Arbeitsprozesse im Spiel selbst.
Shane Gillis verpasst fasst ein wichtiges Meeting weil er in Medieval Dynasty Farmarbeiten erledigt. Und auch wenn es zu ihm passt, seine Zeit als Englischlehrer in Spanien hat er eigentlich nur versoffen, löst es bei mir Horror aus, dass dieses Spiel ein Peasant Simulator ist, mit dem so viele Leute ihre, wahrscheinlich ohnehin wertlose, Zeit verbringen. Ich habe Medieval Dynasty mal kurz während Covid für ungefähr zehn Minuten "gespielt", entschieden dass das Bullshit ist und wieder gelöscht. Je mehr ich von diesem Spiel erfahre, desto übler wird es. Leute streamen ihre dummen Let's plays in denen sie Getreide dreschen ein Mausklick nach dem anderen. Die Werkzeuge die man herstellen muss, in einem Spiel das Medieval im Namen hat, fangen bei Holz und Bronze an. Es ist einfacher, in der realen Welt, Eisen zu fördern und zu verarbeiten als Bronze, und trotzdem wirft dich das Spiel chronologisch in der Menschheitsgeschichte zurück, nur um mehr Zeit vom Spieler zu verlangen.
Letztens ist die Early Access Version von Half Sword erschienen und als kurzen Tournament Zeitvertreibt und auch in so einem simplen Spiel wie "Tritt beim Tournier an und schlage Köpfe ab" muss man zuerst als Bettler anfangen, mit einem Topfdeckel als Schild und einer Zange als Waffe. Nicht mal als Peasant, als Bettler. Alter, Peasants sind über dir mit deinem Topfdeckelschild. Das funktioniert in der Mechanik des Spiels überhaupt nicht und das erste Investment, nachdem man bereits einen Einsatz für jedes Duell zahlen muss, ist ein Zweihändiger Streitkolben um als ungepanzerter Bettler anderen ungepanzerten Bettlern den Schädel einschlägt. Und wenn die einen dann doch überwältigen, mit ihren Topfdeckeln niederschlagen und mit ihren Zangen erstechen, dann fängt man wieder bei Null an. Zumindest hat Half Sword auf seiner Seite, dass das Gameplay bei zunehmenden Progress einfacher wird, anstatt wie in anderen Spielen die Gegner weiter hochzuleveln um einen permanenten Grind zu erzeugen. Ich hätte auch weniger gegrindet, hätte ich gleich herausgefunden, dass ich die Gegner welche ich niederprügeln einfach ausrauben kann.
"War Tales" war auch so ein Spiel in welchem du als "Söldner" anfängst und deine erste Bewaffnung ist ein morsches Brett und ein rostiges Messer. Weil das ist genau das richtige Starterkit wenn man sich auf ein vormodernes Schlachtfeld begeben will. Woher kommt diese Idee, dass Berufssoldaten, Professionelle Kriegsdienstleister, in Fantasy immer ausgestattet sind wie die Orks in Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie. Würde man das von irgendeiner anderen Berufsklasse erwarten, dass die rostiges Werkzeug verwendet. Es existiert eben nur, damit die Game Mechanic existieren kann, und die ist eben Grind und nicht mal wirklich die Agenda einer Söldnerkompanie. Letztens habe ich gesehen, dass die für dieses "War Tales" verschiedene DLCs veröffentlicht haben, in welchem man dann eine Taverne führt, weil das eben der ultimative Fantasy Trope ist und gleichzeitig das resignierte Ende und den Dauergrind darstellt; Dienstleistungssektor. Raststättenmanagersimulator.
Letzte Woche ist dieses "Crimson Desert" erschienen und von den Kritikern gleich mal zerrissen worden, denn dieses Spiel ist wirklich nur ein Haufen Fluff. Der südkoreanische Entwickler hat vorher Massively Multiplayer Online Role-Playing Games entwickelt, was man diesem Shit auch sofort ansieht. MMORPGs sind der absolute Gully der Videospiele Branche. Ein Time Sink mit geringem Aufwand für den Entwickler. Das Gameplay ist durchweg beschissen bei solchen Titeln, weil das Spiel überhaupt nicht das Produkt ist. Diese Multiplayer Role-playing Spiele leben von der Online Community, weshalb es jeder dieser dämlichen Titel so schwer hat mit World of Warcraft, welches vor über 20 Jahren erschienen ist, zu konkurrieren. Diese WoW Communities sind eingefahren und niemand, der dort irgendein ... Gildenmeister(?) ist gibt seine erbärmliche Online Existenz auf für eine neue erbärmliche Online Existenz, in welcher er wieder von unten anfangen muss.
Ich habe vor einiger Zeit hier mal erwähnt, dass ich über den Winter in so einen Livestream reingehört habe, von diesem "Pirate Software" Typ, nur um dann abgestoßen davon zu sein, wie viele seiner "Superchat" Parasozialen Beziehungen lediglich depressive Loser sind die ihre Depressionen auf andere abladen wollen. Und irgendwie bastelt dieser Typ auch seid Jahren an so einem scheiss PNG Videospiel rum und nennt sich dann Game Entwickler, weil er mal bei Blizzard angestellt war, die World of Warcraft entwickelt haben. Jedenfalls hat dieser Clown den zweiten Platz für "Lolcow of the Year" 2025 von Kiwifarms belegt, weil er so einen Zorn auf sich gezogen hat, nicht weil er ein beschissener Livestreamer ist der langweilt und die Depressionen seiner Zuschauer verbreitet wie ein Überseeschiff voller irischer Auswanderer, sondern weil er seine WoW Buddies zurückgelassen hat in einem permadeath Dungeon Boss Fight. Ich finde es witzig dass WoW so in die Realität übergreift und wusste bisher nicht, dass es in diesem dummen Spiel ein permadeath Feature gibt, was eigentlich überraschend ist und den Einsatz erhöht.
Jedenfalls ist dieser "Crimson Desert" Game überladen mit wertlosen Features, Tutorials und Sidequests die in ihrer gesamten Struktur einem MMORPG nachkommen und eben nur existieren um den Spieler investiert zu halten in nichts. In absolut nichts. Und der Spielercharakter ist fixed und die Koreaner haben den "Cliff" genannt. Und so beschissen wie das alles klingt ist das die Zukunft in welche Videospiele hingehen werden. Mehr Einfluss aus Asien, mehr Grind, MMORPG Bullshit Struktur, Klick Gameplay.
Und der ultimative Meister der Labour Incentive Spiele, Todd Howard, hat sich auch zu Wort gemeldet:
Bethesda Game Studios is dedicating most of its attention to The Elder Scrolls 6 now, and it's come as a breath of fresh air to the developers – one that hits quite differently to Fallout and Starfield, according to Todd Howard.The Bethesda boss himself reveals as much during a recent roundtable interview attended by GamesRadar+, explaining how Starfield affected Bethesda's appetite for other projects."The majority of this building is working on The Elder Scrolls 6," he admits. "It's amazing for us to come back to it. I gotta be honest, right? Being in that world after not developing in Elder Scrolls – it's so different than Starfield, so different than Fallout – it feels great for us."
Bethesda, das erfolgreichste, sich durchdummenste Spieleentwicklerstudio der Welt, hat 2018 Elder Scrolls 6 angekündigt um seinen Wert als Firma zu steigern, bevor es an Microsoft verkauft wurde. Seit dem ist genau gaaaaaarnichts passiert in Richtung TES6 und stattdessen hat dir Todd Howard Starfield serviert, ein Haufen Scheisse an dem nur er selbst interessiert war und für den es zero Nachfrage gab. Ein scheiss Hobbyprojekt auf der veralteten Creation Engine war für Howard wichtiger, weil fuck u er hat seine Nut. Er hat seine Bag. Er macht Money sich damit in die Hände zu pissen und es dir als DLC zu verkaufen. Und er weiß, dass das funktioniert. Und er hat Recht.
There's no rush on The Elder Scrolls 6, Todd Howard says, because Bethesda has the "benefit of having so many millions of people playing our other games"
- Games Radar, nur zwei Tage später
Todd weiß, dass dadurch, dass er ein paar Modding Tools veröffentlicht zu seinen Spielen, diese Leute für Jahrzehnte beschäftigt sein werden mit scheiss Skyrim und dem frisierten Oblivion. Die haben ein Oblivion Remaster veröffnetlicht während solche Loser immer noch an einer "Oblivion Mod" für Skyrim orboiden, for free. Es gibt Leute deren Lebenszeit ist so wertlos, dass sie ein mittlerweile 20 Jahre altes Spiel, komplett mit seinen original Voice Lines, in ein 15 Jahre altes Videospiel übertragen, nur damit der originale Entwickler eine grafisch aufgehübschte Version genau dieses Spiels veröffentlicht.
Diese Leute sind alle r-e-t-a-r-d-e-t.
Ich muss das Game von Todd einfach respektieren. Die Videospieleindustrie hat vermutlich riesige Marktforschungsabteilungen mit Botnetzen die Steam abgrasen was die Kundschaft will, und dann servieren sie der Kundschaft genau diesen Slop für Jahrzehnte. Bethesda Fans sind nicht nur im Labour Incentive ingame gefangen, sie machen es auch nur außerhalb des Games für das Game. Mehr realer, messbarer Aufwand für mehr Game. Egal ob Bugfix oder mehr Content. Peasant im Spiel, Peasant im Real Space. Brot und Spiele waren in Rom noch gratis, heute sind Brot und Spiele "as a Service" auf Abo Basis. Römische Plebs hätten nie akzeptiert was urbane, domestizierte Unter-Plebs durch eigene Leistung anstreben. Der ultimative Hustle.
Ich gehe jetzt noch zehn Äxte auf Commission schmieden in Kingdom Come II.
Siehe auch:
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