Montag, 13. Mai 2019

Wehrbauern


Die letzten Wehrbauern in Deutschland findet man heute nicht im Wilden Osten wo die Mauern dick und die Zäune hoch sein müssen weil slawische Räuber über die Grenze kommen um Vieh zu stehlen, sondern im Hambacher Forst.



Diese Leute praktizieren trotz linker und revolutionärer Rhetorik erzkonservative und reaktionäre Werte.


Die Leute in diesem Protestcamp sind fortschrittshemmend, sehnen sich nach einem naturverbundenen Lebensstil und einem "Frontier" Geist der zwangsläufig zu einer Ingroup-Outgroup Mentalität führen muss und das bereits getan hat. Diese Pioniere in ihren Baumhäusern müssen sich gegen die Natur selbst bewehren und gegen Menschen von außen die ihre Community zerstören, absichtlich wie die Cops oder unabsichtlich wie zugezogene Aktivisten die dort das soziale Klima verpesten. Sie bauen Barrikaden gegen die Polizei und RWE und schaffen damit aktiv Grenzen.
Und sie ziehen weg von urbaner Vielfalt und sind neben ein paar völkischen Siedlerprojekten wahrscheinlich die am meisten ethnisch homogene Gemeinschaft in Deutschland. Dazu haben sie Umstände geschaffen durch welche bereits ein linker Journalist ums Leben kam und das ist mehr als bspw. Gruppen wie die angeblich rechte AfD getan haben.

Zur Notwendigkeit des Workshops heißt es:
„In einer Welt, in der alles schon längst wem anders gehört, in der von mir erwartet wird, mein Leben für die Arbeit zu verkaufen, damit ich Geld bekommen, um für mein Überleben zu bezahlen, (…), schafft Ladendiebstahl die Möglichkeit, mir ein kleines Stück der Welt zu nehmen beziehungsweise eine Welt zu beeinflussen, die mich so sehr beeinflusst“.
- Aktivisten am Hambacher Forst rufen zu Ladendiebstahl auf

Was auch immer ihr politisches Lager ist, es ist Ted Kaczynski oder auch Varg Vikernes näher als bspw. der Grünen Partei wo es eigentlich nur um Geld geht und wie man da dran kommt wenn man den Bourgies erzählt sie könnten ihren Konsumlifestyle moralisch gewissensbereinigt haben.

Yeaah Drone Strikes sind cool und so

Der Marxismus ist keine Ideologie von naturverbundenen Mittelstandskindern, sondern eine Ideologie die Schornsteine und den Kampf gegen diese Natur zur Besserung des Menschen und seiner Lebensverhältnisse anstrebt.

Die Leute in den Baumhäusern dagegen führen keinen progressiven Lebenstil der sich durch Biosupermarktketten kommerzialisieren lässt, sondern sie leben predatorisch durch Diebstahl von den um sie herum existieren Gemeinschaften von Wagecucks deren Leistungen sie abernten und den Menschen durch den Menschen ausbeuten wollen wie ein Adeliger auf seiner Burg.

Hambacher Strauchdieblager - Darstellung 2022 a.D.

Und da wir gerade beim Mittelalter sind; der älteste Baum im Hambacher Wald ist 200 Jahre alt denn Wälder sind immer intensiver bewirtschaftet worden als heute.


Man sieht auf Darstellungen aus dem Mittelalter auch oft Holzfäller und gerodete Landschaften denn zu dieser Zeit hat man Wälder abgeholzt für Baumaterial, zum Köhlern, oder um einfach so damit zu heizen.  Siehe auch "Empires of Food: Feast, Famine, and the Rise and Fall of Civilizations".
In der Antike wurden Wälder auch einfach abgebrannt von einem Stamm der damit eine Buffer Zone schaffen wollte gegenüber dem Gebiet eines anderen Stammes weil man mit den Bäumen nur schlecht sehen konnte wann der Feind kommt.

Vielleicht ist das ja der nächste Schritt den die reaktionären Banditen im Hambacher Forst machen um ein festes Territorium zu etablieren. Sonst sehen sie nicht wenn der Feind kommt.


Dann kommt der Post Collapse Reiterzug und nimmt alle jungen Weiber mit.


Kommentare:

  1. Wenn die Nahrungsmittel wirklich mal aus dem Drucker kommen, dann wird das Germanenlarping ungekannte Dimensionen erreichen, und geil wäre das. Kanns kaum erwarten das Hambacher Schlumpfdorf zu plündern und die Leute bis zum nächsten Raubzug im Ungewissen zu lassen.

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    1. Der Gedanke ist mir auch schon gekommen. Archeofuturistisches Barbarenland mit Drohencommands in Wallburgen wo direkt neben der chemical agents Fertigung Lebendfallen für Kleinwild gebaut werden und dem Nachwuchs neben Tiere zerwirken und Wiederladen auch Programmieren und Mechatronik beigebracht wird.

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  2. Was für eine shitshow, wollen den "Wald" retten und müllen ihn voll, und dann die Bullen in voller Rüstung im Wald, clownworld.
    Ist aber schon richtig based wie sie die boomer da mobben und ihnen schön das Leben schwer machen und letztere sich nicht zu helfen wissen außer bei der scheiß Presse zu heulen und petzen, die sollten einfach den Wald anzünden dann hat sich das erledigt. Die haben doch sicher auch ein paar Jäger die das Vieh einfach abknallen könnten, tun sie aber nicht weil sie lieber wie ein russischen Bauer auf den Staat warten der nie kommt.
    Und natürlich trotz all dem der boomer so "Die sind nicht alle so" wie behindert kann man nur sein, hoffentlich treten die maskboys denen die Schädel ein, gegen den Kapitalismus und so.

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  3. "In einer Welt, in der alles schon längst wem anders gehört,"

    lol, höre ich da etwa da kleinbürgerliches Begehren nach materiellen Besitz heraus?

    Wer da die dummen Vorderlöcher entführen will beeilt sich besser bevor die Scheissegruben voll sind und die Cholera schneller ist.

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